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Die Sentimentalisierung von Menschen und Dingen: Die Zerstörung der Mausoleen von Timbuktu vor dem Internationalen Strafgerichtshof

Referent: Dr. Jonas Bens | Moderation: Prof. Dr. Dr. Antoinette Maget Dominicé (LMU)

19.05.2020 um 18:30 Uhr

Zerstörung ist Teil jedes Krieges. Das internationale Strafrecht schützt dabei jene Rechtssubjekte, die im Krieg grundsätzlich von Gewalt verschont werden müssen. Unbeteiligte Zivilisten oder humanitäre Helfer, aber auch Artefakte wie Kunstwerke oder religiöse Bauwerke müssen bei Androhung von Strafe unangetastet bleiben. Welche Körper, seien sie nun dinglicher oder menschlicher Natur, geschändet und zerstört werden dürfen und welche nicht, steht dabei nicht von vornherein fest, sondern muss in jedem Fall innerhalb konkurrierender normativer Ordnungen neu ausgehandelt werden.

Jonas Bens ist Ethnologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB "Affective Societies" an der FU Berlin.

Ort und Anmeldung

Die Veranstaltung wird als Livestream durchgeführt.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn Sie Interesse an unserer Veranstaltung haben, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen; Sie erhalten dann die Informationen zur Teilnahme am Livestream:
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