Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Neil Dewar, Ph.D.

Sommersemester 2019

Neil Dewar – PortraitNeil Dewar ist Akademischer Rat am Munich Center for Mathematical Philosophy der LMU München. Er studierte Physik und Philosophie an der University of Oxford und verbrachte ein Jahr als Procter Fellow an der Princeton University. Er wurde 2016 mit der Arbeit "Symmetries in Physics, Metaphysics and Logic" promoviert.

In seiner Forschung untersucht er die Beziehung zwischen Darstellung und Wirklichkeit im Kontext physikalischer Theorien. In der Physik wird üblicherweise zwischen den Aspekten einer Theorie unterschieden, die eine echte physikalische Bedeutung haben (z.B. die Darstellungen der beobachtbaren Größe), und den Aspekten, die lediglich eine rechnerische oder mathematische Rolle spielen (z.B. Koordinaten). Die Unterscheidung zwischen den beiden ist wichtig für das vollständige Verständnis der begrifflichen Struktur und der Vorhersagekraft dieser Theorien und beruht auf langjährigen Debatten in der Sprachphilosophie, der Wissenschaftstheorie und der Metaphysik.

Während seiner Zeit als Junior Researcher in Residence am CAS wird Neil Dewar an seinem Habilitationsprojekt zum Thema "Equivalence" arbeiten, das sowohl äquivalente Beschreibungen innerhalb einer Theorie als auch Beziehungen der Äquivalenz zwischen den Theorien betrachtet. Dabei wird er sich auf gegenwärtige Debatten in Physik, Metaphysik und Wissenschaftstheorie sowie auf historische Ideen von Ernst Cassirer, Hans Reichenbach und Moritz Schlick stützen. Dazu hat er Professor James Read von der Universität Oxford als Visiting Fellow eingeladen und wird zusammen mit Hans Halvorson an der Yale Universität arbeiten.

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