Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Dr. Nikolas Koch

Wintersemester 2021/22

Dr. Nikolas Koch - Portrait

Nikolas Koch ist Akademischer Rat a. Z. am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik mit Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promoviert wurde er 2017 an der LMU, mit der Arbeit „Schemata im Erstspracherwerb. Eine Traceback-Studie für das Deutsche.“ Zuvor studierte Nikolas Koch Biologie, Germanistik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an der Universität zu Köln. Nach Abschluss des ersten Staatsexamens im Jahr 2011 war er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I beschäftigt. In der Zeit von 2012 bis 2017 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsch als Fremdsprache der LMU. Im Anschluss hieran absolvierte Nikolas Koch von 2017 bis 2018 sein Referendariat an einem Kölner Gymnasium. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kognitiven Linguistik und gebrauchsbasierter Modelle des (bilingualen) Erst- und Zweispracherwerbs. Hierbei stehen insbesondere lexikalisch-teilspezifische Schemata und deren Bedeutung für einen produktiven und kreativen Umgang mit Sprache im Fokus.

Während seines Aufenthaltes am CAS wird Nikolas Koch eine empirische sowie theoretische Untersuchung zum bilingualen Erstspracherwerb eines mit den Sprachen Deutsch und Türkisch aufwachsenden Kindes durchführen. Im Zentrum der Untersuchung steht dabei das Phänomen des Code-Mixing, das die Verwendung von mehr als einer Sprache innerhalb einer Äußerung bezeichnet. Hierbei wird mittels gebrauchsbasierter Sprachmodellierungen untersucht, ob sprachliche Muster, die in einsprachigen Äußerungen des Kindes sowie in den Äußerungen seiner Bezugspersonen, auch konstituierend für die Code-Mixing-Äußerungen des Kindes sind.

 

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