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Dr. Gero Guttzeit

Wintersemester 2021/22

Dr. Gero Guttzeit - Portrait

Dr. Gero Guttzeit ist Akademischer Rat a. Z. am Department für Anglistik und Amerikanistik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach Studienabschlüssen an der University of Edinburgh und der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde er 2014 in Gießen mit einer am International Graduate Centre for the Study of Culture verfassten Arbeit promoviert (The Figures of Edgar Allan Poe: Authorship, Antebellum Literature, and Transatlantic Rhetoric, DeGruyter 2017). Als Postdoktorand und Managing Editor der Zeitschrift Authorship forschte er ein Jahr lang an der Universität Gent in Belgien und unterrichtete als Visiting Assistant Professor an der University of Wisconsin-Milwaukee. Seine Arbeiten sind u.a. in den Zeitschriften Forum for Modern Language Studies, Scholarly Editing, Journal for the Study of British Cultures und Anglistik erschienen.


Sein Habilitationsprojekt untersucht unsichtbare Figuren in literarischen Erzählungen und postuliert, dass sie metaphorische Verkörperungen des Subjekts und seiner komplizierten Geschichte zwischen Autonomie und Unterwerfung darstellen. Das Projekt entwirft die erste Literaturgeschichte unsichtbarer Figuren, indem es die Diversifizierung unsichtbarer Subjekte seit der Verwendung der Metapher der unsichtbaren Hand in Adam Smiths Schriften kartiert. Auf diese Weise zeichnet die Habilitationsschrift zentrale Entwicklungslinien des Sehens, Erkennens und Überwachens in Epistemologie, Poetik und Ethik vom 18. bis zum 21. Jahrhundert nach. Am CAS wird Gero Guttzeit die kulturtheoretische Signifikanz seiner literaturwissenschaftlichen Analysen herausarbeiten. Dabei ist das Ziel, Gründe für die derzeitige theoretische und politische Prominenz von Metaphern und Begriffen der Un/Sichtbarkeit, insbesondere in den Kulturwissenschaften, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

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