Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Tobias Kretschmer: "Platforms as Organizational Forms"

Betriebswirtschaftslehre, LMU

Akademisches Jahr 2020/2021

Plattformmärkte werden ökonomisch zunehmend bedeutsam. Eine Plattform verbindet mehrere Seiten, z.B. Käufer und Anbieter. Vielen Plattformen ist gemein, dass die Marktseiten unabhängige ökonomische Entscheidungen treffen, jedoch als gemeinsames Ziel den Erfolg des Ökosystems von Plattform, Komplementärgütern und Käufern verfolgen.

Die Definition von Organisationen als identifizierbare Einheit, in denen mehrere Akteure ein gemeinsames Ziel verfolgen legt nahe, dass Plattformen sich nicht in die klassischen Dimensionen von Unternehmen (z.B. der Plattformeigner) und Markt (z.B. Anbieter, die Komplemente produzieren) einordnen lassen. Wir schlagen vor, Plattformen als Bündel von Lösungen für vier fundamentale Organisationsprobleme – Aufgabendefinition, -verteilung, Anreizsetzung und Informationsbereitstellung – zu betrachten. Die CAS Research Group soll demnach Forschung zu Plattformen und zum Organisationsdesign verknüpfen.

Mitglieder der Research Group sind:

  • Carmelo Cennamo (Copenhagen Business School)
  • Anil Doshi (UCL)
  • Johanna Glauber (IE University Madrid)
  • Thorsten Grohsjean (Bocconi University)
  • Guillermo J. Larios Hernández (Universidad Anáhuac Mexico)
  • Aija Leiponen (Cornell)
  • David McIntyre (Providence College)
  • Hakan Ozalp (Vrije Universiteit Amsterdam)
  • Imke Reimers (Northeastern University)
  • Georg Reischauer (Wirtschaftsuniversität Wien und Universität Linz)
  • Brian S. Silverman (University of Toronto)
  • Tony Tong (University of Colorado-Boulder)
  • Gurneeta Vasudeva Singh (University of Minnesota)
  • Dainis Zegners (EUR Rotterdam)