Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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'Kultur' bildete einen der Schlüsselbereiche der vielgestaltigen geopolitischen Konflikte der 1950er-1980er Jahre – welche Auswirkungen aber brachte dieser Begriff für Netzwerke, Interventionen und Verträge verschiedener Länder mit sich? Dies ist die zentrale Frage der Tagung vom 22. bis 24. Oktober unter Leitung von Prof. Dr. Christopher Balme (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Dr. Gautam Chakrabarti (Freie Universität Berlin). Im Rahmen der Tagung finden zwei öffentliche Vorträge statt – so spricht Prof. Vita Matiss, Ph.D. (Riga) am 22. Oktober um 18 Uhr s.t. zum Thema "Blackboards to Write Upon: Ibsen's Brand in Riga and Moscow in the 1970's. Moral Dilemmas for the Ages" sowie Dr. Carolien M. Stolte (Leiden) am 23. Oktober um 16 Uhr s.t. über "Afro-Asian Visions: The Cultural Politics of Solidarity Movements during the Early Cold War". mehr

Politische Einlassungen über eine Kunstform, z.B. das Schmähgedicht des Kabarettisten Jan Böhmermann, oder die Entfernung eines Gedichts im öffentlichen Raum, wie bei einer Hochschule in Berlin geschehen, haben eine scheinbar ad acta gelegte Diskussion über Zensur neu befeuert. Gleiches gilt für die Infragestellung von bisher gewohnten Ausstellungsformen oder die widerrechtliche Aneignung von Artefakten durch Museen und Sammlungen. Aus dem gleichnamigen CAS-Schwerpunkt hervorgehend versammelt die Vortragsreihe "What About Art?" Vorträge zum Thema Kunstfreiheit unter anderem von Julia Friedrich (Museum Ludwig), Neil MacGregor (London), Matthias Mühling (Lenbachhaus), Hanno Rauterberg (DIE ZEIT) und Nora Sternfeld (Kunsthochschule Kassel). Den Auftakt der Reihe bildet eine Diskussion zwischen Dr. Hanno Rauterberg (DIE ZEIT), Prof. Dr. Jens Kersten (LMU) und Prof. Dr. Barbara Vinken, Ph.D. (LMU) am 23. Januar um 18.30 Uhr zum Thema "Wie frei ist die Kunst?". mehr

Stereotype von Weiblichkeit stehen im Zentrum der Ausstellung von Beate Passow am Center for Advanced Studies der LMU. Zu sehen sind Bilder von Frauen aus verschiedenen Schaffensperioden; darunter "Monkey Business" (2017), "Wanted" (2015/16), "Mode und Bewusstsein" (2006) und "Shangri-La" (2005). In vielen Arbeiten dient das vermeintlich weibliche Medium der Stickerei als Bildträger, etwa wenn eine imaginierte Kunstsammlerin durch ihre Kreditkartenauszüge porträtiert wird, nach Terroristinnen mittels eines gestickten Plakats gefahndet wird oder verbotene Bilder von Prostituierten in Tibet auf traditionelle Stoffe gebannt sind. Die völlige Auflösung weiblicher Rollenbilder ist das Resultat dieser faszinierenden Schau. mehr