Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Bindeformen der Prosa

Internationaler Workshop unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Lüdemann und Prof. Dr. Inka Mülder-Bach (LMU).

22.01.2018 – 23.01.2018

Wo immer es um bewusste Formung von Prosa geht, stehen Fragen der Bindung und Verknüpfung zur Diskussion. Dass Prosa eine freie bzw. ungebundene Rede ist, bedeutet nicht, dass sie sich – wie es bei Cicero heißt – "verflüchtigt und verirrt"; vielmehr weiß sie sich "auch ohne Fesseln selbst das rechte Maß zu setzen". Die antike Rhetorik interessierte sich in diesem Zusammenhang vor allem für den Periodenbau und den Prosarhythmus. Grundsätzlich operieren die literarische Prosa und zum Teil auch die Sachprosa bis heute mit diesen rhetorischen und poetischen Typen der (Selbst-)Bindung. Doch wurde deren Spektrum im Lauf der Entwicklung neuer Gattungen der Erzählprosa, neuer Textsorten der Kritik, des Kommentars, des Essays, der Geschichtsschreibung usw. und neuer, reflexiver Darstellungsverfahren erheblich erweitert.

Teilnehmer sind u.a.: Dennis Pausch (Dresden), Klaus Müller-Wille (Universität Zürich), Sabine Schneider (Universität Zürich), Fabian Steinhauer (Frankfurt a. M.).

Abendvortrag am 22. Januar um 18.30 Uhr:

Prof. Dr. Eva Geulen (Berlin) – "Epischer Rhythmus in Anschluss an August Wilhelm Schlegel"

Eva Geulen ist Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin und Professorin für europäische Kultur- und Wissensgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ort und Anmeldung

CAS, Seestraße 13, 80802 München
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn Sie Interesse an unserer Veranstaltung haben, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen:
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