Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Texte der Republik. Literatur als Zeitdokumente der Weimarer Republik – Ein Podium zur Rolle der Literatur in der Zwischenkriegszeit

Referenten: Prof. Dr. Helmuth Kiesel und Prof. Dr. Gregor Streim | Moderation: Prof. Dr. Oliver Jahraus (LMU)

05.12.2017 um 18:30 Uhr

"Kunst ist nicht frei, sondern wirksam, ars militans" – so formulierte es Alfred Döblin 1929 an der Berliner Akademie. Ist es sinnvoll und legitim, literarische Texte als historische Zeitdokumente zu lesen und aus ihnen wenn schon kein Abbild, so doch Spuren der Vergangenheit abzuleiten? Helmuth Kiesel hat mit seiner über 1000-seitigen "Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1918-1933" auch eine Sozialgeschichte der Literatur vorgelegt. Am CAS diskutiert er mit Gregor Streim und Oliver Jahraus über das Verhältnis von Literatur und Geschichte – mit Bezug auf eine Zeit, in der laut Kiesel "Krieg und Revolution eine beispiellose Politisierung und Ideologisierung der Literatur" bewirkt hatten.

Helmuth Kiesel ist Professor em. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg und vollendete seine Literaturgeschichte Weimars am CAS.
Gregor Streim ist Professor für Neuere und Neueste deutsche Literatur an der Universität Jena.

Ort und Anmeldung

CAS, Seestraße 13, 80802 München
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn Sie Interesse an unserer Veranstaltung haben, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen:
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