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Das Ende der Welt, wie wir sie kennen: Erfordert der Klimawandel ein radikales Umdenken?

Referenten: Prof. Dr. Ulrich Beck, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber Diskussionsleitung: Dr. Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung

08.07.2010 um 18:15 Uhr

Anders als Asteroideneinschläge, Vulkanausbrüche oder Erdbeben ist der Klimawandel keine naturgegebene Katastrophe, sondern vom Menschen selbst gemacht und nicht von unseren Lebensstilen und Konsumgewohnheiten zu trennen. Werden wir uns also, um die Auswirkungen des Klimawandels doch noch zu begrenzen, von unserem gewohnten Lebensstil verabschieden müssen? Die bisherigen Anstrengungen in der internationalen Klimapolitik, so der Ausgangspunkt von Hans Joachim Schellnhuber, fallen jedenfalls weit hinter die erforderlichen Maßnahmen zurück. Und Ulrich Beck geht der Frage nach, worin diese umweltpolitische Lethargie begründet liegt und wieso die Bedrohung der Menschheit nicht zu einem "Sturm auf die Bastille führt".

Ulrich Beck ist Professor emeritus für Soziologie an der LMU München und British Journal of Sociology Visiting Centennial Professor an der London School of Economics.
Hans Joachim Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung und Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam.

Ort: Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal M 218
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn Sie Interesse an unserer Veranstaltung haben, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen: E-Mail.