Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Film in der Weimarer Republik − Zwischen Versachlichung und Verdinglichung

Workshop unter Leitung von Dr. Michaela Raß und Prof. Dr. Oliver Jahraus (CAS Senior Researcher in Residence).

03.06.2016

Die Medienkultur der Weimarer Republik ist berühmt für ihre hohe Diversität, Innovationskraft und ihr starkes Bemühen um Realismus, Wissenschaftlichkeit und gleichzeitig um Abstraktion. Insbesondere im Film der Weimarer Republik lässt sich beobachten, dass in Genres wie dem 'Wirklichkeitsfilm' oder dem 'Großstadtfilm' versachlichende Darstellungsstrategien immer wichtiger werden. Im Gegensatz dazu ist für phantastische Filme, Filme des Expressionismus, des Dadaismus oder des Surrealismus kennzeichnend, dass eine Strategie der Verdinglichung angewendet wird. Der Workshop will dieses methodische Spannungsfeld für die Verortung des Films in der Medienkultur Weimars fruchtbar machen.

Teilnehmer sind u.a.: Ulrich Fröschle (Dresden), Henry Keazor (Heidelberg), Fabienne Liptay (Zürich), Tanja Prokić (Dresden).

Ort

CAS, Seestraße 13, 80802 München

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