Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Internationales Symposium zur synthetischen Biologie: Phänotypische Heterogenität bakterieller Gemeinschaften

Prof. Dr. Martin Ackermann (ETH Zürich); Prof. Dr. Leo Eberl (Universität Zürich); Prof. Dr. Kevin Foster (Harvard University); Prof. Dr. Ulrich Gerland (LMU); Prof. Dr. Peter Greenberg (University of Washington); Prof. Dr. Kirsten Jung (LMU); Prof. Dr. Erwin Frey (LMU); Prof. Dr. Roberto Kolter (Harvard University); Prof. Dr. Thorsten Mascher (LMU); Prof. Dr. Joachim Rädler (LMU)

08.07.2010 – 09.07.2010

Bakterienpopulationen, obwohl aus genetisch identischen Individuen bestehend, zeigen eine verblüffende Heterogenität ihrer Lebensäußerungen. Neueste Ergebnisse belegen, dass prokaryotische Gemeinschaften über ein Sozialverhalten verfügen, das Kommunikation, Kooperation, Arbeitsteilung, aber auch Betrug und scheinbar altruistische Selbstaufopferung einschließt. Im Rahmen des Symposiums wird die Problematik der phänotypischen Heterogenität aus medizinischer (pathogene Bakterien), biotechnologischer (Produktionsstämme) und evolutionärer Sicht an verschiedenen Beispielen dargestellt. Biologen, Physiker und Mathematiker diskutieren über verschiedene externe und interne Faktoren sowie synthetische Schalter, die die phänotypische Heterogenität beeinflussen.