Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Die gesetzlichen Grenzen der Lebendorganspende in Deutschland und Österreich. Schutz oder Hindernis für Spender und Praktiker?

Referentin: Dr. Karin Bruckmüller | Moderation: Prof. Dr. Ulrich Schroth

30.10.2012 um 18:15 Uhr

Das deutsche ebenso wie das − sich derzeit noch im Entwurf befindliche − österreichische Transplantationsgesetz setzen der Lebendorganspende verschieden enge Grenzen; Grenzen, die dem (potentiellen) Spender als Schutz dienen sollen. In beiden Ländern darf dem Spender nur ein bestimmtes Maß an gesundheitlichem Risiko durch die Entnahme zugemutet werden. Die Risikogrenze wird jedoch in Deutschland und Österreich ungleich hoch angesetzt. Auch bei den sonstigen Voraussetzungen (wie etwa Einschränkungen des Spenderkreises, Verbot des Organhandels) setzen die Gesetzgeber unterschiedliche Schwerpunkte. Im Vortrag werden die entsprechenden gesetzlichen Regelungen in einem Rechtsvergleich analysiert und gefragt, ob und wie sich die unterschiedlichen Ansätze in der Praxis beider Länder auswirken. Zudem wird die grundlegende Frage aufgeworfen, ob die Risikoregelungen und sonstigen Einschränkungen tatsächlich Schutz oder eher Hindernis für Spender und Praktiker bedeuten.

Karin Bruckmüller ist Universitäts-Assistentin am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Wien und derzeit Visiting Fellow am Center for Advanced Studies.

Ort: Vortragssaal des CAS
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn Sie Interesse an unserer Veranstaltung haben, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen: E-Mail.

Hinweis: Zur Information der Öffentlichkeit zeichnet das Center for Advanced Studies diese Veranstaltung mit Videotechnik auf. Der Film wird auf den Webseiten des CAS und bei LMU on iTunes eingestellt. Mit ihrer Anmeldung erklären sich Teilnehmer dieser Veranstaltung mit der Aufzeichnung einverstanden.