Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Dr. Philipp Zehmisch

Akademische Jahre 2015 bis 2017

Philipp Zehmisch – Portrait Philipp Zehmisch studierte Ethnologie, Wirtschaftsgeographie und Sozialpsychologie an der LMU München. Im Jahr 2015 wurde er dort mit einer Arbeit über "Mini-India: The Politics of Migration and Subalternity in the Andaman Islands" promoviert, für die er den Dissertationspreis der Fakultät für Kulturwissenschaften der LMU München und den Forschungsförderungspreis der Frobenius-Gesellschaft 2015 erhielt. Während seiner Promotion war Philipp Zehmisch als Gastwissenschaftler an der Madras University und der Delhi University in Indien. Als Politikethnologe mit regionaler Spezialisierung in Südasien forscht er zu postkolonialer Staatlichkeit, Migration und Diaspora.

Das am CAS angesiedelte Forschungsprojekt "Dichotome Souveränität – Erinnerungskultur, Geschichtsschreibung und Nationenbildung in Südasien" untersucht die zeitgenössische Rezeption der konfliktbeladenen Geschichte der Teilung des indischen Subkontinents aus ethnographischer Perspektive. Die Forschung zielt darauf ab, die unterschiedlichen Projekte postkolonialer Nationalstaatlichkeit in Südasien im Hinblick auf symbolische und performative Repräsentationen von "Geschichtlichkeit" herauszuarbeiten und miteinander abzugleichen. Im Zentrum dieser grenzüberschreitenden Ethnographie steht eine Analyse der Wirkmacht hegemonialer Masternarrativen über die Geschichte der Teilung auf die Gestaltung sozialer, kultureller, religiöser und politischer Beziehungen in der Gegenwart.

Veranstaltungen

  • Internationaler Workshop mit Podiumsdiskussion
    (Sommersemester 2017)