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Transatlantic Cultures – Amerika, Europa und der Westen

Der Ideen- und Kulturtransfer über den Atlantik hinweg, der in der frühen Neuzeit seinen Ausgangspunkt hatte und durch die Migrationsströme, die sich im 19. und 20. Jahrhundert beschleunigten, an Dynamik gewann, gehört zu den wichtigsten Phänomenen im Bereich der transnationalen Geschichte überhaupt. Hierzu entstanden in Deutschland und in den USA in den 1980er und 90er Jahren eine Fülle von vorwiegend diplomatie- und politikgeschichtlichen Studien, die sich zeitlich auf die unmittelbare Nachkriegszeit sowie die 50er und 60er Jahre konzentrierten.

Der Schwerpunkt "Transatlantic Cultures" möchte diese Ansätze sowohl in methodischer als auch in zeitlicher Hinsicht erweitern und auf diese Weise die ideen- und kulturgeschichtlichen Perspektiven auf die transatlantische Geschichte stärken. In einzelnen Teilprojekten sollen dabei unterschiedliche Aspekte beleuchtet werden. Zum einen ist dies die Frage, wie die gesellschaftlichen Veränderungen auf beiden Seiten des Atlantiks im letzten Jahrhundertdrittel konzeptualisiert werden können: Stellt uns die Zeit ab ungefähr 1970 vor andere konzeptionelle Herausforderungen als die Geschichte der ersten zwei Drittel des 20. Jahrhunderts? Ein zweites Projekt widmet sich dem transatlantischen Ideentransfer im Bereich von Bildung und Wissenschaft vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ein drittes Projekt wird schließlich der Rolle der Aufklärung in Diskursen und Denkmodellen der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nachgehen, wobei die These zugrunde gelegt wird, dass sich die gemeinsame Geschichte Europas und Amerikas als eine unablässige Abrechnung mit unterschiedlichen Formen und Ideen der Aufklärung beschreiben und verstehen lässt.

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  • Eine transatlantische Familiengeschichte, in: CAS Aviso 7 (2013), S. 12-15.