Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Prof. Dr. Frank Fischer

"Scientific Reasoning and Argumentation": Prof. Dr. Frank Fischer, Katharina Engelmann, M.Sc., Dr. Andreas Hetmanek und Dipl.-Psych. Ansgar Opitz. (Psychologie)

Akademisches Jahr 2015/16

Frank Fischer wird am CAS gemeinsam mit drei Nachwuchswissenschaftlern folgende Fragestellungen im Kontext des wissenschaftlichen Denkens und Argumentierens bearbeiten:

  1. Welche Wissensbestände, Fertigkeiten und individuellen Merkmale (allgemeine kognitive Fähigkeiten, Motivation, Einstellungen, Überzeugungen, etc.) sind zentral für Leistungen beim wissenschaftlichen Denken und Argumentieren und welche fachspezifischen Besonderheiten lassen sich identifizieren?
  2. Wie können Kompetenzen im wissenschaftlichen Denken und Argumentieren reliabel und valide erfasst werden?
  3. Welches sind Bedingungen für die effektive Förderung von Kompetenzen des wissenschaftlichen Denkens und Argumentierens im Hochschulstudium und inwieweit zeigen sich die Wirkungen der Interventionen fachübergreifend bzw. fachspezifisch?

Arbeitsgruppe

Zur Arbeitsgruppe von Frank Fischer während der Zeit im CAS gehören Katharina Engelmann, M.Sc., Dr. Andreas Hetmanek und Dipl.-Psych. Ansgar Opitz:

  • Katharina Engelmann befasst sich mit der Förderung von Kompetenzen im wissenschaftlichen Denken und Argumentieren im Bereich der Hochschule. Sie arbeitet an einer Metaanalyse zum Thema und entwickelt einen Ansatz zur Förderung des wissenschaftlichen Denkens und Argumentierens. Dieser Förderansatz wird in einer Interventionsstudie mit Studierenden auf seine Wirksamkeit überprüft.
  • Ansgar Opitz legt seinen Arbeitsschwerpunkt auf die Analyse von Tests zum Wissenschaftlichen Denken und Argumentieren aus inhaltlicher wie statistischer Sicht. Unter Anwendung von Methoden der probabilistischen Testtheorie wird er bestehende Tests daraufhin überprüfen, inwieweit sie fachspezifisch bzw. fächerübergreifend valide sind. Zu diesem Zweck wird er Daten von Studierenden verschiedener natur-, geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer erheben.
  • Andreas Hetmanek hat eine Doppelqualifikation in Philosophie und Pädagogik. Er entwickelt und testet Ansätze, mit denen Daten zur evidenzbasierten Entscheidungsfindung und Argumentation basierend auf wissenschaftstheoretischen Modellen aufbereitet und ausgewertet werden können. Er verwendet Daten, die im Rahmen des BMBF-geförderten Schwerpunktprogramms "Kompetenzen im Hochschulsektor" erhoben wurden. Ziel ist es, die Nützlichkeit von Bayes- und Ranking Theory-basierten Verfahren für die empirische Untersuchung von Kompetenzen beim wissenschaftlichen Denken und Argumentieren zu prüfen.

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