Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Prof. Dr. Burcu Dogramaci

Akademisches Jahr 2011/12

Burcu Dogramaci – Portrait (Foto: Simone Scardovelli)Burcu Dogramaci ist seit April 2009 Professorin für Kunstgeschichte an der LMU München. Ihr Studium der Kunstgeschichte und Germanistik absolvierte sie an der Universität Hamburg, wo sie im Jahr 2000 promoviert und im Jahr 2007 habilitiert wurde. Zu ihren wichtigsten Publikationen zählen die Mongraphien Kulturtransfer und nationale Identität. Deutschsprachige Architekten, Stadtplaner und Bildhauer in der Türkei nach 1927 (Berlin: Gebr. Mann 2008) und Wechselbeziehungen. Mode, Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert (Marburg: Jonas 2011).

Am CAS wird sie im Jahr 2011/12 gemeinsam mit drei Nachwuchswissenschaftlerinnen eine systematische Untersuchung von Exil, Migration und Kulturtransfers aus kunstgeschichtlicher Perspektive vornehmen. Dabei steht die Frage im Zentrum, welche Folgen es hat, wenn Künstler ihre Heimat verlassen und in ein neues Land gehen. Auf diese Weise soll ein Instrument zum Verständnis zeit- und länderübergreifender künstlerischer Übertragungsprozesse entwickelt und die systematische Untersuchung des Kulturtransfers, von interkulturellen Transmissionsprozessen, künstlerischem Exil und Migration ermöglicht werden.

An dem Forschungsvorhaben sind drei Nachwuchswissenschaftlerinnen beteiligt. Marta Koscielniak erforscht in ihrem Promotionsprojekt das Wirken polnischer Künstlerinnen in München um 1900. Zuzana Bilova geht in ihrer Dissertation der Frage nach, wie der inoffizielle Austausch zwischen westdeutschen und tschechoslowakischen Künstlern oder Kunsthistorikern in der Zeit des Kalten Krieges die jeweiligen Positionen beeinflusste. In diesem Zusammenhang hat sie eine Ausstellung am CAS kuratiert, die sogenannte "Mail Art" aus dem Archiv des tschechischen Künstlers J. H. Kocman zeigt. Im Mittelpunkt der Doktorarbeit von Hanni Geiger steht der in London lebende zypriotische Modedesigner und Konzeptkünstler Hussein Chalayan, der sein kulturelles Zwischendasein, sein Grenzgängertum zwischen Kulturen, aber auch zwischen verschiedenen Kunstformen als Movens für seine Arbeit benennt.

Visiting Fellows

  • Prof. Dr. Erol Yıldız, Ph.D.
    (Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Alpen Adria Universität Klagenfurt)
  • Dr. Konstanze Domhardt
    (Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich, Schweiz)
  • Dr. Sabine Eckmann
    (Director and Chief Curator of the Kemper Art Museum, Washington University in St. Louis, MO, USA)
  • Prof. Christian Kravagna
    (Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften, Akademie der Bildenden Künste Wien)

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