Center for Advanced Studies LMU (CAS)
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Dr. Dagmar Stöferle

Sommersemester 2014

Dagmar Stöferle ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Französische und Italienische Literaturwissenschaft am Institut für Romanische Philologie der LMU. Sie studierte Romanistik und Germanistik in Konstanz, Berlin, Rennes. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit über Apokalyptik und Selbstschreibung bei Agrippa d’Aubigné an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach dem Abschluss des Zweiten Staatsexamens war sie von 2008-2010 Koordinatorin des Münchener Flaubert-Zentrums. Seit 2010 ist sie am Institut für Romanische Philologie tätig.

Die Forschungen als Junior Researcher am CAS im Sommersemester 2014 sind Teil ihres Habilitationsprojektes, in dem es darum geht, Ehe als Nationalfiktion zu konzeptionalisieren. Am Beispiel notorischer Texte (Alessandro Manzonis I Promessi Sposi, Goethes Hermann und Dorothea, Victor Hugos Notre-Dame de Paris) wird eine eherechtliche Lektüre versucht: Wer wird hier von wem zu welchen Zwecken (nicht) verheiratet? Damit fragt die Arbeit nach der Funktion der Ehe seit ihrer sogenannten Säkularisierung um 1800 ebenso wie nach der Funktion jener Literatur, die fiktive Liebes- und Ehebünde stiftet.

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