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Dr. Anette Schlimm

Wintersemester 2016/17

Anette Schlimm – Portrait Anette Schlimm ist Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Zeitgeschichte des Historischen Seminars der LMU München. Sie studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Oldenburg und Södertörns (Schweden). 2011 wurde sie an der Universität Oldenburg mit einer Arbeit zum Social Engineering britischer und deutscher Verkehrsexperten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte des Social Engineering, der Demokratiegeschichte und der Geschichte ländlicher Räume im modernen Europa sowie in theoretischen und methodischen Ansätzen der Geschichtswissenschaft.

Als Junior Researcher in Residence wird Anette Schlimm an ihrer Habilitation arbeiten, die sich den Formen und Entwicklungen von Politisierung und Regierung im ländlichen Europa zwischen 1850 und 1950 widmet. Dabei liegt der Fokus auf einer Mehrebenen-Analyse von kollektiven politischen und ökonomischen Handlungsfeldern im ländlichen Raum und deren Interdependenzen. Der internationale Workshop "Acting Together: Political and Economic Spaces of Collective Action in Modern Rural Europe, ca. 1850‒2000" im Februar 2017 wird institutionalisierte und spontane Formen kollektiven Handelns in verschiedenen sozialen Bereichen diskutieren. Dabei stehen das gemeinsame Wirtschaften, kommunale Proteste oder politische und wirtschaftliche Vereinigungen im modernen Europa im Zentrum der Diskussionen von HistorikerInnen, VolkskundlerInnen und PolitikwissenschaftlerInnen.

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