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Dr. Nadine Klopfer

Wintersemester 2015/16

Nadine Klopfer – Portrait Nadine Klopfer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Kulturgeschichte des Amerika-Instituts der LMU. Nach dem Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Tübingen und Paris wurde sie 2008 an der LMU mit einer Arbeit zu Stadtplanung und Raumwahrnehmung in Montreal promoviert. Von 2007 bis 2009 war sie wissenschaftliche Assistentin am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin. 2013 erschien ihre zweite Monographie, die sich mit lokaler Identität in New Orleans nach dem Bürgerkrieg befasst. 2014-15 war sie als Gastwissenschaftlerin an der Columbia University in New York tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich amerikanischer und transatlantischer Kulturgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, mit einem besonderen Fokus auf materielle Kultur, transatlantischen Konsum und Geschmack, französisch-amerikanische Handels- und Kulturbeziehungen sowie der Geschichte urbaner Räume.

Als Junior Researcher in Residence wird Nadine Klopfer an ihrer Habilitationsschrift arbeiten, die sich mit der in der amerikanischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts verbreiteten Faszination für französische Dinge befasst. Sie untersucht das Wechselspiel von französischer materieller Kultur in den USA, amerikanischen Visionen von 'Frenchness' und Prozessen innerer gesellschaftlicher Neuordnung und Identitätsbildung der noch jungen Nation Amerika. Um die facettenreichen Bedeutungen des Konzeptes ‘französisch’ in der frühen amerikanischen Republik auszuloten, wird sie im Februar 2016 einen internationalen Workshop veranstalten, bei dem Kunsthistoriker, Wirtschafts- und Kulturhistoriker sowie Literaturwissenschaftler 'Visions of Frenchness in the Early Republic' über disziplinäre Grenzen hinweg untersuchen werden.

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